Zwischen dem späten 19. Jahrhundert und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war das Verständnis von Wohlbefinden ein anderes als heute.

Vor der Einführung von Antibiotika und moderner Medizin suchte man besondere Orte, um längere Zeit im Freien zu verbringen: helle Hochplateaus, gut durchlüftet, mit einem trockenen, leichten Klima.

In den Katalogen und Beschreibungen jener Zeit war von „feiner Luft“, von Klimakurorten und von Orten die Rede, die wegen der Qualität des Atems und des Lebens im Freien gewählt wurden.